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Wie wird Rosé hergestellt?

Wie wird Rosé hergestellt?

Rosé-Wein – das ist wie ein Sommerurlaub im Glas, oder? Dieser frische und fruchtige Wein erfreut sich immer größerer Beliebtheit und ist der perfekte Begleiter für sonnige Tage und gemütliche Abende. Aber wie genau wird Rosé eigentlich hergestellt? Nun, es gibt nicht nur einen, sondern mehrere Wege, um diesen leckeren Tropfen zu produzieren. Lasst uns einen Blick hinter die Kulissen werfen!

Der Ursprung: Rosé und seine Rebsorten

Bevor wir uns in den Dschungel der Herstellung stürzen, sollten wir uns ein wenig mit den Rebsorten beschäftigen, die für Rosé-Wein verwendet werden. Im Allgemeinen stammt Rosé aus roten Trauben, aber das bedeutet nicht, dass man den Wein einfach wie Rotwein machen kann. Nein, Rosé benötigt ein bisschen mehr Zärtlichkeit und Feingefühl – genau wie eine gute Sommerromanze.

Die gängigsten Rebsorten für Rosé sind beispielsweise Grenache, Syrah oder Pinot Noir. Diese Trauben bringen die perfekte Balance aus Frucht und Frische. Es gibt sogar spezielle Rosé-Rebsorten, die extra für die Herstellung dieses Weins gezüchtet wurden. Da fragt man sich doch: „Kann man Rosé auch mit grünen Trauben machen?“ Nein, leider nicht – Rosé braucht immer seine roten Freunde!

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Die erste Methode: Der „Rosé“–Pressverfahren

Nun kommen wir zum spannenden Teil – der Herstellung des Weins. Die erste Methode, die wir uns anschauen, ist das sogenannte Pressverfahren. Hierbei werden die roten Trauben nach der Lese direkt gepresst, ohne lange mit den Schalen in Kontakt zu kommen. Ja, man könnte sagen, es ist die „schüchterne“ Methode der Weinherstellung. Die Schalen sind da, aber sie dürfen nur ein bisschen Farbe abgeben und nicht mehr. Sie wollen ja nicht, dass der Wein zu rot wird – es bleibt ein zartes Rosa.

Dieser Prozess ist ziemlich schnell und schützt den Rosé vor zu intensiven Tanninen, die in den Schalen stecken. Das Ergebnis? Ein Rosé, der frisch, leicht und ein bisschen „flirty“ wirkt, perfekt für ein Glas an einem warmen Abend. Aber Achtung, es braucht Erfahrung, um den perfekten Farbton hinzubekommen – zu viel Kontakt mit den Schalen und der Rosé wird zu rot!

Die zweite Methode: Das Saignée-Verfahren

Das Saignée-Verfahren ist ein bisschen die „wildere“ Methode – es hört sich auch so an, oder? „Saignée“ bedeutet im Französischen „bluten“ und genau das passiert hier: Bei der Weinherstellung wird ein Teil des Mosts aus den roten Trauben abgezogen, während der Rest noch weiter verarbeitet wird. Dadurch bleibt der Rosé mit einer stärkeren Farbe und intensiveren Aromen zurück.

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Der abgezogene Most wird dann vergoren und gibt uns einen Rosé mit mehr Struktur und tieferem Geschmack. Dies ist eine Methode, die oft in Weingütern verwendet wird, die sowohl Rot- als auch Rosé-Weine produzieren. Man könnte sagen, es ist wie ein Tanz zwischen den beiden Weinsorten – ein bisschen Rot, ein bisschen Weiß und voila: der Rosé ist geboren!

Der Einfluss der Fermentation: Das Finale

Ob beim Pressverfahren oder beim Saignée-Verfahren – die Fermentation spielt eine entscheidende Rolle. Der Most wird mit Hefe versetzt, die für die Umwandlung des Zuckers in Alkohol verantwortlich ist. Das kann je nach gewünschten Geschmackseigenschaften sehr unterschiedlich ablaufen. Eine lange Fermentation bei niedrigen Temperaturen bringt zart-fruchtige Noten hervor, während eine schnelle Fermentation bei höheren Temperaturen zu kräftigeren Aromen führt.

Während der Fermentation können Winzer auch noch ein wenig mit der Hefearbeit experimentieren, um zusätzliche Geschmacksnuancen zu entwickeln. Manche Rosé-Weine haben sogar eine lebhafte Perlage, fast wie ein kleiner Schaumwein – da wird das Glas zur wahren Feier! Zum Schluss wird der Wein gefiltert und in Flaschen abgefüllt, damit wir uns an diesem frischen Tropfen erfreuen können.

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Und voilà, der Rosé ist fertig – er wartet nur noch darauf, von dir in vollen Zügen genossen zu werden. Also, beim nächsten Glas Rosé, denke daran: Es steckt eine ganze Menge Finesse und Handwerk dahinter!

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Tim Gottschalk
O autorze

Tim Gottschalk ist Redakteur bei Control-E und spezialisiert auf Bauen, Renovieren und praktische Heimwerkerlösungen. Mit über zehn Jahren Erfahrung in der Bau- und Wohnbranche verbindet er technisches Wissen mit einem Gespür für alltagstaugliche Tipps.

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