Wer ein kleines, süßes Welpen hat, fragt sich schnell: Wie lange sollte ich mit meinem neuen vierbeinigen Freund spazieren gehen? Schließlich ist das kleine Energiebündel noch voller Tatendrang und möchte die Welt entdecken. Aber zu viel ist auch nicht gut! Hier ist eine kleine Orientierung, wie lange du mit deinem Welpen Gassi gehen solltest, damit sowohl du als auch dein Hund glücklich bleiben.
Die ersten Spaziergänge: Kurz, aber häufig!
Zu Beginn sind Welpen wie kleine Prinzessinnen auf der Erbse – sie haben noch nicht viel Ausdauer. Die ersten Spaziergänge sollten daher kurz und süß sein, aber dafür öfter. Eine halbe Stunde ist vollkommen ausreichend. Aber keine Sorge, in dieser kurzen Zeit wird dein Welpe sicherlich schon genug zu schnüffeln und entdecken finden.
Das Wichtigste ist, auf deinen Welpen zu hören. Wenn er anfängt, langsamer zu gehen oder sich hinzusetzen, ist es Zeit, eine Pause zu machen. Überanstrengen ist tabu! Wenn du merkst, dass dein Welpe erschöpft aussieht, dann geht es ab nach Hause – ohne Streit, versteht sich.
Denke daran, dass Welpen auch noch nicht die vollen „Gassi-Gehen-Skills“ haben. Sie müssen erst lernen, sich richtig zu verhalten und die Welt sicher zu erkunden. Also, halte die Spaziergänge zu Beginn kurz und mach regelmäßig Pausen.
Wie sich die Ausdauer mit dem Alter verändert
Mit der Zeit wird dein Welpe größer, stärker und – vor allem – ausdauernder. Nach ein paar Wochen wirst du feststellen, dass er viel mehr Energie hat und länger laufen möchte. Doch immer noch gilt: Langsame Steigerung ist der Schlüssel!
Ein guter Richtwert ist es, die Spaziergänge allmählich zu verlängern. Mit etwa 6 Monaten kann der Welpe schon locker eine Stunde spazieren gehen. Aber aufgepasst! Du solltest dabei nie seine Körpersprache vergessen. Wenn er sich hinlegt oder nach Hause ziehen möchte, weißt du, dass er genug hat.
Je älter der Welpe wird, desto mehr kannst du die Spaziergänge ausdehnen. Achte darauf, dass du regelmäßig Pausen einlegst und deinem Hund die Gelegenheit gibst, sich auszuruhen. Denn auch die besten Hundebesitzer wissen: Ein müder Hund ist ein glücklicher Hund!
Das richtige Tempo für deinen Welpen
Du bist natürlich voller Vorfreude auf die gemeinsamen Abenteuer, aber sei vorsichtig, dass du deinen Welpen nicht überforderst. Welpen gehen nicht gleich wie Erwachsene Hunde – sie brauchen Zeit, um ihr Tempo zu finden. Während du vielleicht schon eine schnelle Runde durch den Park drehen möchtest, zieht dein Welpe lieber in seinem eigenen, langsamen Tempo.
Wichtig ist, dass du beim Gassi-Gehen immer auf den Hund achtest. Wenn er plötzlich anhält, schnüffelt oder unsicher aussieht, nimm dir die Zeit, ihn zu beobachten. Geduld ist gefragt!
Wenn du mit deinem Welpen spazieren gehst, vermeide es, ihn zu hetzen oder zu versuchen, schneller zu gehen als er möchte. Denk daran: Gassi-Gehen ist nicht nur Sport, sondern auch eine Gelegenheit für deinen Welpen, die Welt kennenzulernen. Und auch wenn es manchmal länger dauert, kann der Weg zum Ziel genauso wichtig sein!
Das wichtigste Accessoire: Die Leine und die Pausen
Die Leine ist ein unverzichtbares Accessoire beim Gassi-Gehen. Aber für deinen Welpen ist die Leine nicht nur ein praktisches Mittel zur Sicherheit, sondern auch ein toller „Lehrer”. Während die Spaziergänge zu Beginn vielleicht noch eher chaotisch sind, wird dein Welpe schnell lernen, wie er sich neben dir an der Leine verhalten muss. Achte darauf, dass die Leine nicht zu straff ist!
Vergiss nicht, regelmäßig Pausen einzulegen! Je jünger der Welpe, desto häufiger braucht er eine Erholungspause. Setz dich hin und lass ihn die Welt um sich herum entdecken! In der Anfangszeit geht es nicht nur darum, das Ziel zu erreichen, sondern dem Welpen die Möglichkeit zu geben, sich zu orientieren und zu entspannen.
Übrigens, falls du dich fragst, wie viele Pausen du einlegen solltest – hör einfach auf deinen Welpen. Wenn er sich hinlegt, ist es Zeit für eine Pause. Und wer weiß? Vielleicht findet er ja die perfekte Stelle, um die besten Schnüffelspuren der Gegend zu finden!
