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Welches Holz eignet sich für draußen?

Welches Holz eignet sich für draußen?

Wer kennt das nicht? Man steht im Baumarkt, blickt auf die riesige Auswahl an Holz und fragt sich: „Welches eignet sich nun am besten für draußen?“ Die Antwort ist nicht immer so einfach, wie man denken könnte. In diesem Ratgeber nehmen wir das Thema Holz für den Garten unter die Lupe und verraten dir, welches Material wirklich wetterfest ist und welche Holzarten dem Regen und der Sonne standhalten.

Warum ist nicht jedes Holz für draußen geeignet?

Die Wahl des richtigen Holzes für den Garten ist nicht nur eine Frage des Aussehens, sondern auch der Funktionalität. Viele Holzarten mögen in der Wohnung ganz gut aussehen, doch draußen können sie schnell in Mitleidenschaft gezogen werden. Ein Baumstamm, der im Wohnzimmer glänzt, wird draußen von Regen, Sonne und Schmutz gequält. Und nicht zu vergessen: Die Insekten und Pilze, die das Holz in ein wahres Ungeheuer verwandeln können.

Vor allem der Wasseranteil im Holz spielt eine entscheidende Rolle. Wer möchte schon, dass das schöne Gartenmöbelstück nach einem Sommerregen aussieht wie ein aufgequollener Schwamm? Um das zu vermeiden, sollte man beim Kauf darauf achten, dass das Holz speziell für den Außeneinsatz geeignet ist und nicht nur „irgendwie“ robust wirkt.

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Darüber hinaus ist es wichtig, sich über die Haltbarkeit und Pflege des Holzes Gedanken zu machen. Während einige Hölzer nahezu unverwüstlich sind, benötigen andere regelmäßig eine Schutzbehandlung, um der Witterung zu trotzen. Sonst kannst du dein neues Gartenmöbelstück bald in die Verschrottung schicken, anstatt es zu genießen!

Die besten Holzarten für den Außenbereich

Nun aber zum eigentlichen Ziel: Welches Holz eignet sich wirklich für draußen? Die Antwort auf diese Frage lautet nicht nur „irgendein Holz“, sondern insbesondere solche, die natürliche Schutzstoffe in ihrem Inneren besitzen. Eine der bekanntesten und langlebigsten Holzarten für den Garten ist die Teak. Diese edle Holzart stammt aus tropischen Regionen und ist besonders resistent gegen Wasser, Insekten und Pilze.

Ein weiteres robustes Holz ist das Douglasienholz, das ebenfalls sehr witterungsbeständig ist. Im Vergleich zu Teak ist es etwas günstiger, aber nicht weniger widerstandsfähig. Auch lärchenholz wird häufig für Gartenmöbel und Terrassen verwendet, da es durch seinen hohen Harzgehalt sehr gut gegen Feuchtigkeit schützt.

Wer es ganz natürlich und regional mag, kann auch auf eichenholz setzen. Eiche ist zwar etwas schwerer, aber sehr stabil und lässt sich gut verarbeiten. Besonders für größere Gartenprojekte, wie etwa Zäune oder Pergolen, ist Eiche eine ausgezeichnete Wahl. Auch wenn das Holz von Natur aus robust ist, solltest du es trotzdem regelmäßig pflegen, um die Lebensdauer zu verlängern.

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Was tun, um das Holz im Garten zu pflegen?

Auch das beste Holz braucht ein wenig Aufmerksamkeit, wenn du es lange genießen möchtest. Um deine Gartenmöbel oder Holzterrasse in Topform zu halten, ist regelmäßige Pflege unerlässlich. Eine der einfachsten Maßnahmen ist, das Holz mit einem speziellen Öl zu behandeln. Das Öl schützt das Holz nicht nur vor Feuchtigkeit, sondern bringt auch die natürliche Maserung zum Vorschein.

Wenn du eine Terrasse aus Holz hast, solltest du darauf achten, dass das Holz regelmäßig gereinigt wird. Verschmutzungen wie Vogelkot oder Laubreste können nicht nur das Aussehen beeinträchtigen, sondern auch das Holz schädigen, wenn sie zu lange auf der Oberfläche verbleiben.

Im Winter solltest du darauf achten, dass das Holz nicht zu viel Feuchtigkeit aufnimmt. Eine Möglichkeit ist, die Möbel und Deko-Gegenstände ins Trockene zu bringen oder mit einer Abdeckung zu schützen. Für Holzterrassen empfiehlt es sich, regelmäßig einen Schutzanstrich aufzutragen, der das Material vor Frost und Feuchtigkeit bewahrt.

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Was tun bei Schäden am Holz?

Manchmal geht auch das widerstandsfähigste Holz nicht unbeschadet durch die Witterung. Falls dein Holzstück mal einen Schaden erleidet, solltest du nicht sofort in Panik geraten. Kleinere Risse oder Kratzer lassen sich oft ganz einfach mit einer Holzreparaturpaste ausbessern. Für größere Schäden kann es sinnvoll sein, das betroffene Stück mit einem Schleifgerät zu bearbeiten und nachzubehandeln.

Falls dein Holz bereits stark verfärbt oder von Schimmel befallen ist, solltest du es gründlich reinigen und anschließend einen neuen Schutzanstrich auftragen. Hierbei ist es wichtig, auf ein Produkt zu setzen, das das Holz nicht nur schützt, sondern ihm auch hilft, wieder in altem Glanz zu erstrahlen.

Denke daran: Je schneller du dich um Schäden kümmerst, desto länger wirst du an deinem Gartenmöbel oder Holzboden Freude haben. Ein bisschen Pflegeaufwand kann den Unterschied machen zwischen einem kurzen und einem langen Leben deiner Holzelemente im Garten!

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Tim Gottschalk
About the author

Tim Gottschalk ist Redakteur bei Control-E und spezialisiert auf Bauen, Renovieren und praktische Heimwerkerlösungen. Mit über zehn Jahren Erfahrung in der Bau- und Wohnbranche verbindet er technisches Wissen mit einem Gespür für alltagstaugliche Tipps.

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