Wer sich in der Küche gerne austobt, kommt um Lauch (oder Porree) nicht herum. Doch immer wieder stellt sich die Frage: „Wie viel von diesem Gemüse darf ich eigentlich verwenden?” Muss es immer bis zum weißen Ende gehen oder reicht der grüne Teil auch aus? In diesem Ratgeber gehen wir dieser Frage auf den Grund und geben dir eine Anleitung, wie du den Lauch optimal schneidest.
Die verschiedenen Teile des Lauchs
Um zu wissen, bis wohin man den Lauch schneiden sollte, muss man zuerst die verschiedenen Teile des Gemüses verstehen. Der Lauch besteht aus mehreren Abschnitten, die alle unterschiedliche Eigenschaften und Verwendungsmöglichkeiten haben. Im Großen und Ganzen kann man ihn in drei Bereiche unterteilen:
- Weiße Wurzelbasis: Dies ist der unterste Teil des Lauchs, der besonders zart und mild im Geschmack ist.
- Helles Grün: Der mittlere Teil, der ebenfalls mild, aber etwas fester ist und häufig in Suppen oder Eintöpfen verwendet wird.
- Dunkelgrünes Blatt: Der obere Teil, der am festesten und intensivsten im Geschmack ist.
Nun stellt sich natürlich die Frage: Muss man alle diese Teile verwenden oder kann man den dunkelgrünen Teil einfach wegwerfen? Die Antwort lautet: Es kommt darauf an!
Der weiße Teil: Ein echter Allrounder
Der weiße Teil des Lauchs ist definitiv der König der Küche, wenn es ums Kochen geht. Zart, mild und voller Geschmack, eignet er sich ideal für viele Gerichte. Egal, ob du eine leichte Lauchsuppe oder ein herzhaftes Risotto zaubern möchtest – der weiße Teil wird immer ein wichtiger Bestandteil sein.
Die Verwendung des weißen Lauchs hat auch den Vorteil, dass er gut zu anderen Gemüsesorten passt, ohne den Geschmack zu dominieren. Zudem lässt er sich hervorragend anbraten, sodass er in Pfannengerichte oder Gratinrezepte integriert werden kann. Einfach schneiden und ab in die Pfanne – der weiße Lauch wird dir treu zur Seite stehen!
Der grüne Teil: Nicht wegwerfen, sondern nutzen!
Der grüne Teil des Lauchs wird oft missverstanden und landet zu schnell im Müll. Doch hier kann man mit ein wenig Kreativität viel rausholen! Denn obwohl dieser Teil härter ist und mehr Bitterstoffe enthält, hat er immer noch einiges zu bieten.
- Brühe oder Fonds: Der grüne Lauch eignet sich perfekt für die Zubereitung von Brühen und Fonds. Einfach in Wasser kochen und den Geschmack einziehen lassen.
- Gemüsepfanne: Dünn geschnittene grüne Lauchstreifen können in einer Gemüsepfanne zusammen mit anderen Gemüsesorten wunderbar verwendet werden.
- Teile für die Aromatisierung: Wenn du gerade keine Zeit für eine vollständige Brühe hast, kannst du den grünen Lauch auch einfach in deine Suppen oder Saucen werfen und nach dem Kochen wieder entfernen.
Also, der grüne Teil muss keinesfalls in die Tonne – er lässt sich für allerlei geschmackvolle Gerichte nutzen, bei denen du keine Angst vor einem kräftigen Aroma haben musst!
Worauf du beim Schneiden achten solltest
Bevor du mit dem Schneiden beginnst, solltest du sicherstellen, dass dein Lauch gut gewaschen ist. Gerade im inneren Bereich können sich noch Sandkörner oder Erde verstecken. Ein gründliches Waschen ist also ein Muss, bevor es ans Schneiden geht.
Wenn du den Lauch dann in Scheiben schneiden möchtest, empfiehlt es sich, mit dem weißen Teil zu beginnen und nach oben hin weiterzugehen. Den grünen Teil solltest du besonders vorsichtig schneiden, da er oft faserig und härter ist. Schneide den Lauch immer so, dass du die gewünschten Stücke für dein Gericht erhältst. So bleiben auch die Nährstoffe am besten erhalten!
