Wir alle wissen, dass Hunde die besten Freunde des Menschen sind – sie lieben uns bedingungslos und verlangen unsere Aufmerksamkeit. Doch was passiert, wenn wir mal nicht zu Hause sind? Es gibt Hunderassen, die sich prima alleine beschäftigen können, ohne gleich in Panik zu verfallen. Aber nicht jede Rasse kommt mit längeren Trennungen zurecht. In diesem Ratgeber werfen wir einen Blick auf einige Hunde, die etwas mehr „Eigenständigkeit” besitzen und das Alleinsein genießen können.
Die unabhängigen Huskys
Huskys sind bekannt für ihre Unabhängigkeit. Diese Rasse wurde ursprünglich als Schlittenhunde gezüchtet, die in der Wildnis lange Strecken zurücklegen mussten. Dadurch haben sie gelernt, auf sich selbst gestellt zu sein und sind nicht ständig auf den Menschen angewiesen. Natürlich bedeutet das nicht, dass sie nicht gerne in Gesellschaft sind, aber sie können auch relativ lange alleine bleiben, ohne sich zu langweilen.
Wenn du also einen Hund möchtest, der ruhig in der Ecke schläft, während du bei der Arbeit bist, könnte ein Husky eine gute Wahl sein – allerdings solltest du sicherstellen, dass er genügend Auslauf bekommt. Denn wer den ganzen Tag alleine bleibt und keine Möglichkeit hat, Energie abzubauen, wird irgendwann die Couch oder deine Lieblingsschuhe als Spielzeug entdecken.
Der entspannte Bulldogge
Die Bulldogge ist bekannt für ihre entspannte Haltung und liebt es, in einem bequemen Stuhl zu dösen. Sie ist eine der Hunderassen, die es eher genießen, alleine zu sein, als ständig Aufmerksamkeit zu verlangen. Mit ihrer gemütlichen Art kann die Bulldogge problemlos einige Stunden allein verbringen, ohne dabei viel Aufhebens zu machen. Doch sei vorsichtig – diese Hunde haben einen starken Drang nach Nähe, also ist ein bisschen Vorsicht geboten, wenn du öfter längere Zeit weg bist.
Bulldoggen sind eher pflegeleicht und kommen gut alleine zurecht, solange du sicherstellst, dass sie ihre täglichen Spaziergänge und ein wenig körperliche Bewegung bekommen. Wenn du zu oft zu Hause bist, wirst du merken, dass sie deine Nähe tatsächlich auch dann einfordern, wenn du gerade nichts tun möchtest.
Der unabhängige Shiba Inu
Der Shiba Inu ist ein weiterer Hund, der für seine Unabhängigkeit berüchtigt ist. Ursprünglich aus Japan stammend, hat der Shiba Inu einen sehr eigenen Kopf und ist nicht dafür bekannt, sich ständig an den Besitzer zu klammern. Tatsächlich können sie mehrere Stunden alleine bleiben, ohne sofort in einen Zustand der Verzweiflung zu verfallen. Allerdings bedeutet Unabhängigkeit nicht, dass der Shiba Inu keine Bindung zu seinem Besitzer hat – er ist einfach nicht der Typ, der ständige Aufmerksamkeit fordert.
Dennoch solltest du darauf achten, dass er genug Spielzeug und geistige Anreize hat, wenn du weg bist, da Shiba Inus bekannt dafür sind, sich selbst zu unterhalten, was manchmal zu unerwünschten „Kreativprojekten“ führen kann. Doch insgesamt ist diese Rasse sehr selbstgenügsam.
Die treue Labrador Retriever
Labrador Retriever sind in der Regel sehr freundliche, familienorientierte Hunde, die sich gut mit anderen Haustieren und Menschen vertragen. Aber wusstest du, dass sie auch relativ gut alleine bleiben können? Ja, obwohl sie sehr anhänglich sind, haben sie gelernt, Geduld zu haben – vor allem, wenn sie in einem geeigneten Umfeld leben, wo sie sich beschäftigen können. Labradore sind intelligent und können lernen, sich mit ein paar Spielzeugen oder einer Kamera zu beschäftigen, während du außer Haus bist.
Das Wichtigste bei einem Labrador ist jedoch, dass er regelmäßig körperlich und geistig stimuliert wird. Ein ausgedehnter Spaziergang vor dem Alleinsein oder ein paar Hundespielzeuge, die ihn beschäftigen, können helfen, dass der Hund ruhig und entspannt bleibt, während du bei der Arbeit bist. Ein Labrador, der keine Beschäftigung hat, könnte sich eher in deinem Schrank oder in deiner Küche umsehen, um herauszufinden, was er tun kann, um sich zu unterhalten.
